Dorothee Thomsen
Dorothee Thomsen Content Marketing Manager
15. November 2018 in

B2B B2C Platform

Das wird 2019 im B2B-Commerce passieren

Die drei Top-B2B-Trends für 2019

In keiner Branche ist die Sicht auf das Thema Digitalisierung so vielfältig und die Meinungen so geteilt, wie im B2B-Umfeld - vor allem, was die Frage betrifft, wie sich die Kundenbedürfnisse künftig ändern werden. In welchen Punkten müssen sich Händler und Hersteller neu aufstellen, um weiterhin relevant am Markt zu bleiben? Wir haben eine Prognose gewagt. Hier kommen die drei Top-Trends für den B2B-Commerce im Jahr 2019.

Trend 1: Convenience statt Loyalität

2018 wird die Convenience auch im B2B zu einem wichtigen Thema. Es den Kunden beim Online Shoppen so bequem und einfach wie möglich zu machen ist nichts Neues und seit langem ein wichtiges Thema im B2C-E-Commerce. Ein Beispiel für Convenience ist die Anzahl der benötigten Klicks für eine Bestellung so gering wie möglich zu halten. Die maritime Lifestyle Marke Code Zero etwa schafft es auf 3 Klicks - ein erdenklich zeitsparender und benutzerfreundlicher Bestellprozess für Endkunden.

Für viele B2B-Händler hingegen war es bisher weniger relevant Convenience an erster Stelle zu setzen. Die Optimierung für B2B-Webshops stand weniger im Vordergrund, weil Händler und Hersteller es sich lange erlauben konnten, jahrealte Systeme mit wartungsintensiven Schnittstellen zu nutzen, ohne Kunden zu verlieren.

Das wird sich 2019 ändern. Immer mehr Unternehmen öffnen benutzerfreundliche B2B-Webshops und stellen dadurch sicher, dass auch für B2B-Einkäufer ein B2C-ähnliches Einkaufserlebnis etabliert wird. 

Die B2B-Kundenbindung durch Loyalität wird künftig kein Selbstläufer mehr sein

Wichtig: dies ist für den B2B-Bereich sehr viel schwieriger, als für B2C. Firmenkunden benötigen Zugang zu mehr Daten und Informationen, die im optimalen Fall in Echtzeit angezeigt werden. Dazu zählen zum Beispiel komplexere Produktdaten, Preise oder individuelle kundenspezifische Vereinbarungen. Für eine erfolgreiche Optimierung der Convenience im B2B-E-Commerce ist es wichtig, dass die Online-Verkaufsplattform über die richtigen Funktionen und die nötige Flexibilität verfügt, um B2B-Voraussetzungen zu erfüllen.

Gemeinsam mit Spryker kannst Du den richtigen Fokus finden, wie, wann und wo Kunden einkaufen und Deine Kanäle entsprechend optimieren. Leichter Zugriff, umfangreiche Produktkataloge und ein performanter Webshop sind ein Muss.

Egal mit welchen Systemen Du aktuell arbeitest, Spryker kann es vollständig in das Commerce OS integrieren. Jedes ERP, PIM, CRM oder eine andere Software kann angebunden werden. 

Trend 2: Personalisierung für alle!

Ein weiterer Trend ist die steigende Personalisierung. Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, kauften auch das, was wir schon aus B2C-Shops kennen, wird auch im B2B-Commerce Einzug halten. Aber wie ist das auf den Großhandel übertragbar?

Ein konkretes Beispiel: Auch in den Online-Shops von Großhändlern oder Herstellern können Produktempfehlungen auf Account-Ebene ausgespielt werden. Und das macht wirklich Sinn, denn so ein Einkaufsprozess schließt nicht selten rund 100 Mitarbeiter ein, von denen aber jeder eine andere Position einnimmt, für die ganz andere Produkte relevant sind. Diese datenbasierte Personalisierung auf Account-Ebene ist ein großer Hebel für den betrieblichen Erfolg im B2B-E-Commerce.

Mit dem Spryker Commerce OS können bekannte, B2C-ähnliche Shop-Navigationen integriert werden, die den Einkaufsprozess erleichtern und kundenspezifische Preise und Produktrestriktionen individuell darstellen.

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Trend 3: Das Fax stirbt, Alexa und Co. kommen

Ein wichtiger Trend ist die Verlagerung von analogen zu digitalen Bestellkanälen. Kurz: das Fax wird abgelöst von anderen Touchpoints, sprich alternativen Kontaktkanälen. Was heißt das für Dich und Dein Business?

Kunden-Touchpoints müssen innerhalb eines Unternehmens besser verknüpft werden. Früher war die Customer-Journey im B2B extrem analog geprägt: Es sind viele digitale Touchpoints dazugekommen, die sogar ohne Display auskommen. Prominente Beispiele hierfür sind Dash Buttons, Amazon Alexa oder andere IoT-Anwendungen.

giphyDer Begriff für diese neuen Devices ist „headless“. Die Verwendung eines klassischen Frontends mit einem Webshops als Basis ist damit nicht länger Voraussetzung für den Kauf. Die Touchpoints können direkt ans Backend angeschlossen werden.

Die Bedingung für diese Art von flexiblem E-Commerce ist eine Trennung zwischen dem Frontend (wie beispielsweise dem kundenseitigen Webshop oder einem Amazon Alexa Geräts) und dem Backend (dem System, das den Shop betreibt und das andere Systeme anschließt). Das Ziel ist es, Händlern und Herstellern mehr Freiheit bei der Anpassung ihres Online-Auftritts zu geben und die Customer Experience ihrer Nutzer zu optimieren.

Eine klare Trennung von Frontend und Backend macht das Spryker Commerce OS sehr schnell und flexibel. Mit den innovativen und vielseitig einsetzbaren Lösungen von Spryker kannst Du Verbindungen zu jeder Art von Frontend Geräten aufbauen, wie z. B. native Apps, IoT, Bots oder sprach-gesteuerten Geräten.

 

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