Beleuchtungshändler lässt seine Konkurrenten im Dunkeln stehen

SLV setzt auf umfassende Digitalisierung

1979, gerade einmal 100 Jahre nach Erfindung der marktreifen Glühbirne, war SLV’s Portfolio aus Sound, Light und Video ziemlich revolutionär. Bis es 2016 dann zur ersten Digitalisierung kam, erlebte der Beleuchtungsexperte auch Rückschläge. Was vor 15 Jahren als gedruckte Beleuchtungsbibel ein im Markt etablierter Verkaufstrick war und jedes Elektrikerherz erwärmte, erreicht im digitalen Zeitalter längst nicht mehr jeden. Doch SLV dachte um und erweiterte seinen Service-Gedanken um eine neue Dimension: den digitalen Vertriebskanal.

Industrie

Möbel und Beleuchtung

SLV in Zahlen

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Monate für den Relaunch
+0%
mehr Auftragseingänge

Die Mission

Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil

Europaweit macht der Umsatz im Segment Lampen und Beleuchtung 2019 etwa 54 Milliarden Euro aus, doch die Entwicklung in Deutschland ist leicht rückgängig. Bis 2023 wird dem deutschen Markt ein negatives Wachstum von -0,4% prognostiziert. Nicht zuletzt bergen Marktplätze wie Amazon nicht nur Potenziale als Absatzkanal, sondern aufgrund ihrer Macht auch eine große Gefahr und sorgen dafür, dass Hersteller und Händler bereits heute innovieren müssen, um sich in Zukunft behaupten zu können.

Für SLV stand fest, dass die technische Lösung, im Gegensatz zu ihrer ersten Commerce Software, auf Individualisierung, niedrigen Wartungskosten sowie Technologie Ownership basieren sollte.

Ziel ist, dadurch eine Abgrenzung vom Wettbewerb, absolute Kundenorientierung und langfristig niedrige ‘Total Cost of Ownership” zu ermöglichen.

Unser Anspruch ist, alles technisch nachvollziehen und beeinflussen zu können. Technologie Ownership versetzt uns in die Lage, monatliche Produkt-Launches sowie neue Services, wie das geplante Retouren-Portal, flexibel anschließen zu können. Uns hat vor allem Sprykers B2B-Feature Set sowie die modulare Systemarchitektur überzeugt, die zusammen eine flexible Entwicklung und starke Ausrichtung auf den B2B-Kunden ermöglichen.

Gunther Hahn Head of SLV Digital
Gunther Hahn SLV

Die Zielsetzung

Die 4 Ziele der Umrüstung auf Spryker

Licht ist ein hochemotionales Thema. Manche mögen es hell und voll ausgeleuchtet, dann wieder gibt es Anlässe, zu denen ein wenig Mood-Light für Komfort sorgen kann – man denke an die Ausstattung eines Supermarktes vs. der Einrichtung eines Edel-Restaurants.

Das Replatforming auf die B2B Suite des Spryker Commerce OS erlaubt SLV, sich nun voll und ganz auf die folgenden vier digitalen Ziele zu konzentrieren.

Ziel #1

Die Customer Experience rund um die richtige Beleuchtungsauswahl wurde stärker in den Fokus gerückt. Technisches Licht vs. emotionales Licht, steuerbar oder statisch. All diese Aspekte sind für SLV-Kunden über eine optimierte Shop-UX einfach auswählbar.

 

Ziel #2

Eine wichtige Komponente dabei: der Service rund ums Produkt. SLV zielt auf einen best-in-class Service ab, der durch zusätzliche Features maximalen Komfort in der User Journey ermöglicht. Zur stetigen Erweiterung von SLVs Service-Angebot hilft zusätzlich die Spryker GLUE API, relevante Systeme zu integrieren.

Ziel #3

Eine gesteigerte Shop-Performance soll die Kundenzufriedenheit steigern und die Bounce Rate reduzieren. Sprykers Modularität in Kombination mit der Trennung von Front- und Backend bedeutet, dass Entwickler in einem schlanken System agieren. Die modulare Architektur ermöglicht es ihnen, nur gewünschte Funktionen zu nutzen – das System trägt somit weniger ungenutzten Ballast und bleibt auch langfristig performant.

Ein weiterer Nebeneffekt: nicht das komplette System, sondern nur die tatsächlich genutzten Module, bzw. Features, müssen gewartet werden. Das senkt die Kosten drastisch und hält die Total Cost of Ownership niedrig.

Ziel #4

Eine höhere Retention Rate, d.h. Kundenloyalität, soll mit Fokus auf die Hauptzielgruppen erzielt werden. Ob kleiner B2B-Kunde, Architekt oder Großhändler, die User Journey und relevante Produktempfehlungen unterscheiden sich maßgeblich und sollen durch ein entsprechend unterschiedliches Produkt- und Beratungsangebot bedient werden.

Nach dem ersten Aufwand der Schnittstellen-Anbindung, laufen die Spryker Middleware und die GLUE API sehr stabil. Seit Go-live ist kein einziger Fehler aufgetreten. Die zwei-stelligen Manntage, die wir in unserem vorherigen Shopsystem auf Wartung verwendet haben, können wir nun gut in die Weiterentwicklung stecken.

Gunther Hahn Head of SLV Digital

Launching Spryker

Die Umsetzung mit Spryker

Der Beleuchtungsexperte schafft Innovation durch Software – und mit einer digital-orientierten Unternehmensstruktur. Das Team für Digitales umfasst mittlerweile 15 Leute und verhalf dem Projekt zu einer technischen Umsetzungsphase von um die 4 Monate.

Dabei ist der Scope des Unternehmens komplex. SLV verkauft online über 7.000 Produkte mit insgesamt 500 verschiedenen Attributen, die eine recht vielschichtige Produktlogik und Hierarchie untereinander aufweisen.

Gleichzeitig bedient der Beleuchtungsexperte 15 Shops in 11 verschiedenen Märkten und Landessprachen. Alle Shops laufen über die Spryker Multi-Store Funktionalität zusammen.

“Der Spryker Platinum Partner best it bestätigte den MVP-Ansatz mit Spryker. In einer Rekordzeit von 4 Monaten konnte die digitale B2B Plattform für SLV ausgerollt werden. Im Mittelpunkt der Entwicklungen standen vor allem die Anbindung an die umliegenden Systeme wie SAP oder Akeneo. best it zeigte in dem Projekt einmal mehr das Verständnis für hochkomplexe B2B-Prozesse und die Fähigkeit eine umfassende User Experience realisieren.”
– Christoph Batik, CSO best it

Schnittstellen Management

Einfache Anbindung externer Systeme

Durch das solide Backend des headless Spryker Commerce OS kann man alle Shop-Frontends sowie externe Systeme, wie Akeneos PIM oder auch SAP-Anbindung für Bestellungen, in einem System zusammenführen. Die B2B Suite stattet SLV mit den spezifischen B2B Features aus, die das Unternehmen für ein personalisiertes Kunden-Management benötigt.

Wir nutzen unsere Commerce Software auch als Employer Branding Maßnahme. Entwickler arbeiten heutzutage lieber mit einem modernen Software Ansatz, als mit den klassischen monolithischen Systemen”

Gunther Hahn Head of SLV Digital

Ausgewählt für SLV

Spryker Technology Partner