Wie METRO kleine unabhängige Einzelhändler mit einem maßgeschneiderten Online Shop unterstützt

METRO öffnet neue Türen für den Lebensmittel-Großhandel

METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel – eine Branche, in der die IT in der Vergangenheit eher als Supportfunktion für das klassische B2B-Großhandelsgeschäft fungierte. Bei METRO hingegen ist Omnichannel bereits ein großer Teil der Unternehmensstrategie. Der Fokus von METRONOM, der Tech-Unit des Großhändlers, liegt dabei insbesondere auf der Digitalisierung des B2B-Handels. Das übergeordnete Ziel: die richtigen technischen Voraussetzungen für die digitale Transformation schaffen.

Industrie

Food & Beverage

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METRO bedient vor allem folgende drei Kundengruppen:

  • HoReCa-Kunden (Hotels, Restaurants & Catering),
  • SCOs (Small Companies & Offices) und
  • Trader (kleine unabhängige Einzelhändler, für METRO schwerpunktmäßig in Osteuropa)

Herausforderung

Digitale Services für verschiedene Kundengruppen

Um die Kundenzentrierung zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken, müssen auch die digitalen Services für die unterschiedlichen Kundengruppen an verschiedenen Standorten entsprechend an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden:

So zahlt zum Beispiel Restaurant A nicht zwingend den gleichen Preis für Mehl wie Restaurant B. Abhängig von u.a. den Abnahmemengen werden individualisierte Preise für die Kunden angesetzt. Um derartige Daten jedoch zu sammeln und auswerten zu können, müssen der permanente persönliche Dialog mit dem Kunden und die Vielzahl an Daten in den digitalen Tools des Konzerns abgebildet werden können – dabei hat die METRO das Credo, Systemkomponenten, die einen Wettbewerbsvorteil versprechen, selbst zu entwickeln.

Internationalisierung leicht gemacht

Aufgrund der Tatsache, dass METRO in so vielen Ländern vertreten ist, existieren auch unterschiedlichste Kundenanforderungen. Deswegen setzt METRO auf den „API-first“-Ansatz.

Spryker Lösung

Eine App als Kunden-Navigator

Die METRO AG fokussiert sich auf den Omnichannel-Ansatz, um den Einkauf von seinen Kunden so schnell und effizient wie möglich zu gestalten. Hier verschmilzt das analoge Einkaufen mit digitalen Komponenten. Das erfolgt zum Beispiel über eine derzeit pilotierte App, die die Kunden vor Ort durch den sehr großen stationären Markt navigiert, damit sie ihre gewünschten Produkte zügig finden. Das Thema Convenience für den Kunden steht ganz klar im Mittelpunkt.

Wir nutzen die Spryker-Lösung als Frontend-Tool und verbinden diese über unsere APIs mit unseren Backend-Systemen. Die Motivation für diese Partnerschaft bestand darin, uns technologisch etwas breiter aufstellen zu wollen, schneller zu skalieren und um unseren Kunden den besagten diversifizierten Funktionsumfang bieten zu können.

Timo Salzsieder CIO/CSO der METRO AG und CEO von METRONOM
Deswegen launcht METRO gemeinsam mit Spryker einen zweiten Shop mit einem anderen Funktionsumfang, der sich eher an die Kundengruppe der kleinen unabhängigen Einzelhändler richtet, also der sogenannten Trader.

Den Trader-Shop haben wir in Rumänien als Piloten gestartet – weitere Länder folgen. Eine gute Skalierbarkeit des Online Shops war uns von Anfang an sehr wichtig. Deshalb haben wir uns auch für Spryker entschieden.

Timo Salzsieder CIO/CSO der METRO AG und CEO von METRONOM

Der flexible Trader-Shop

Die Logik des Trader-Shops basiert auf einem standardisierten Backend. Die APIs ermöglichen es, dass Shops international 1:1 verwendet und gleichzeitig auch an lokale Bedürfnisse angepasst werden können. Die sogenannten „Advanced Services“ bieten einen hohen Grad an Flexibilität. Das API-basierte Backend macht es also möglich, Bedürfnisse in einem Land, die sich verändern oder nicht in den Corporate-Standard bzw. die Advanced Services passen, anzupassen.

Spryker GLUE API

GLUE API ist eine JSON-REST-API, mit deren Hilfe B2C- und B2B-Shops Frontend APPs, wie IoT, Mobile und Websites, mühelos integriert und personalisiert werden können. Diese Schnittstelle ermöglicht den Austausch von Daten auf verschiedenen Systemen und ist auch bei METRO der Ausgangspunkt für die Gestaltung verschiedener Touchpoints und dient allen internationalen internen und externen Stakeholdern als leicht zugängliche Informationsquelle.

Die Spryker GLUE API erleichtert das Implementieren unterschiedlichster Kontaktpunkte. Diese Touchpoints gibt es auch in Form alternativer Frontends, die Software Development Kits (SDKs), wie Progressive Web Apps verwenden. Mit der Spryker GLUE API kann METRO relevante Daten von individuellen Anwendungsfällen sammeln und Geschäftsprozesse dahingehend optimieren.

Die technische Umsetzung mit der Spryker B2B-Suite

In der HoReCa-Branche recherchieren B2B-Einkäufer vorrangig online nach Preisen und Warenangebot, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Eine große Mehrheit von ihnen bevorzugt ein B2C-ähnliches Online-Shopping-Erlebnis, mit einer nutzerfreundlichen User Experience und Kundennähe. Unter dieser Prämisse dient die Spryker B2B-Suite als Basis für den METRO Trader-Shop. Durch folgende Spryker-Features wurden Bestellprozesse im Trader-Shop vereinfacht:

Kundenassistenz

Mit der Sales-Assistenten-Funktion können Vertriebs- oder Kundenservice-Mitarbeiter Kunden bei ihrem Kaufprozess optimal unterstützen. In dieser speziellen Ansicht wird dem Mitarbeiter der Shop so angezeigt, wie der B2B-Kunde ihn sieht. Dem Agenten werden dabei die spezifischen Produkte, Preise und Rabatte angezeigt, die für den speziellen Kunden gelten und er kann Einkäufe im Kundenkonto tätigen. Sämtliche im Sales-Assistenten-Modus getätigte Einkäufe werden auch als solche gekennzeichnet.

Company Account Management

Die Kunden des Trader-Shops haben andere Bedürfnisse als B2C-Endkunden. Das betrifft unter anderem Bestellprozesse, Berechtigungen und Rollen. Das Spryker Commerce OS Firmenkonto erlaubt es Ihnen, hierarchische Strukturen und Rollen sehr leicht widerzuspiegeln. Hierdurch können B2B-Kunden die Organisation ihres Unternehmens sowie Berechtigungen und Befugnisse für Budgets und Kaufprozesse präzise nachbilden.

State Machine Modelling

Spryker State Machines unterstützen den METRONOM Trader-Shop bei der Definition, Ausführung und Visualisierung verschiedener Vorgänge, bei denen bestimmte Aktivitäten in einer vorgegebenen Reihenfolge ausgeführt und automatische Abläufe angestoßen werden. Dazu zählen zum Beispiel Bestellvorgänge und der automatisierte Versand einer Bestellung nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung. Die Spryker State Machine kann an vielen Stellen eingesetzt und ganz individuell an Bedürfnisse angepasst werden.

Katalogmanagement

Ein übersichtlicher, individuell angepasster Produktkatalog ermöglicht den Kunden der Trader-Shops ein positives und unkompliziertes Einkaufserlebnis. Mithilfe des Spryker Katalogmanagements konnte ein übersichtlicher Produktkatalog, der den Ansprüchen der Kunden gerecht wird, erstellt werden. Strukturen, wie Kategorienbäume, können ohne großen Aufwand definiert und verwaltet werden. Auch Elemente wie Kategoriefilter können mit dem Spryker Commerce OS mühelos integriert werden.

METRO’s Partner bei der Umsetzung der neuen Trader-Shops

Inviqa war für die Beratung der METRO und die anschließende Implementierung der flexiblen Trader-Shops verantwortlich. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von B2B-Plattformen wurde Inviqa gewählt, das Spryker Commerce OS als Front-End Tool der neuen Trader-Shops über APIs mit den verschiedenen Altsystemen der METRO zu verbinden. Als Platinum-Partner konnte Inviqa bereits einige Projekte mit Spryker erfolgreich umsetzen.