Certeo - Spryker

Key Facts

  • Seit 2009

  • > 50.000 Produkte

  • 1. Online Marke
    der Takkt AG in Europa

  • 70.000 monatliche Besucher

B2B-Commerce: bereit zum Umbruch

Digitalisierung hat zu radikalen Veränderungen im B2C-Sektor geführt. Convenience für den Kunden hat sich zu einem entscheidenden Faktor für Kaufentscheidungen gewandelt. Die “Kunde ist König”-Philosophie ist Ursache dafür, dass neue kundenzentrische Arten der Akquise über mehrere digitale Touchpoints entwickelt wurden. Nun erlebt der B2B-Sektor eine ähnliche Entwicklung. Digitaler Commerce wächst stetig und ersetzt laufend konventionelle Geschäftsmodelle. Neue Online-Key-Player übernehmen rapide Marktanteile und haben es auf eine steigende Anzahl von B2B-Einzelhandelszweigen abgesehen.

Alexander Ketzler, Managing Director beim Business Equipment Anbieter Certeo, sagt, dass auch bei Certeo die Überlegung stattfand, ob das Unternehmen auf dem aktuellen Weg verbleiben oder sich stärker gegen Branchenriesen wie Amazon Business, Office Depot & Co rüsten sollte.

Um einen größeren Anteil am, von Ketzler grob auf acht Milliarden Euro geschätzten, Business Equipment Markt in Deutschland abgreifen zu können, hat sich Certeo dazu entschieden das Unternehmen neu aufzustellen und die gesamte Geschäftsstrategie zu überarbeiten mit Auswirkung auf Schlüsselbereiche wie Personal, Standort und Technologie.

Ausschlaggebend für die Wahl eines B2B-Anbieters sind oft Liefergeschwindigkeit sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. “Ein neuer Mitarbeiter benötigt einen neuen Schreibtisch und der Office Manager möchte eine simple Lösung, die das Problem umgehend und zuverlässig löst”, so Ketzler. “B2B-Kunden erwarten außerdem problemlos mit dem Anbieter in Kontakt treten zu können, um Fragen rund um das Produkt, Lieferung oder Änderungen direkt abklären zu können. Es geht dabei hauptsächlich um leichten Zugang und Convenience.”

Certeo wollte mit Geschwindigkeit und Agilität wachsen

Um aus ihrer alten Firmenstruktur auszubrechen, musste Certeo auch ihre Software Lösung mit einem führenden Anbieter komplett neu überdenken. Der Mangel an Agilität ihrer acht Jahre alten Lösung hatte zu extrem langsamen Feature-Erweiterungen geführt. Neue Produkte zum Store hinzuzufügen zog sich über Monate und verlangsamte das Wachstum ihres Produktportfolios, was drastische Auswirkungen auf Certeos potentielle Ertragskraft hatte.

Auf in Richtung Technologie-Ownership

Für Certeo stand fest, dass ein Standard-Shopsystem nicht für ihr Rebranding ausreichen würde. Mit Technologie-Ownership als höchste Priorität, entschied sich Certeo für eine hoch individualisierte Spryker Commerce OS Lösung. Für Ketzler war die Kombination aus Commerce-Power mit State-of-the-Art-Wissen, breiter E-Commerce-Erfahrung und der kundenzentrischen Software dahinter ausschlaggebend. All dies findet unter der Prämisse statt, dass Unternehmen selbst aktiv mitentscheiden wie sich ihre Brand Experience entwickelt: Module können wahlweise zu jedem Zeitpunkt erweitert oder neu hinzugefügt werden, basierend darauf, ob sie für die eigenen Kunden relevant sind. Ketzler sieht diesen Ansatz in Kontrast zu Shopsystemen, die eine Standardlösung anbieten. Die Entwicklung neuer Features oder Umsetzung stark individueller Anforderungen in solchen Systeme beinhalten üblicherweise zusätzliche Gebühren oder eine längere Wartezeit für neue Software-Releases. Das Spryker Commerce OS dagegen ermöglicht Kunden umfassende Ownership ihrer Technologie.

Certeos Spryker Commerce OS

Um ihren Relaunch umzusetzen hat Certeo in Sprykers Solution Partner Inviqa vertraut. Die Entwicklung der neuen Certeo Plattform dauerte sechs Monate und resultierte in vier länderspezifischen Shops.

Key Features

  • Benutzerdefiniertes Multistore-Konzept

  • Multi-locale

  • Multi-Währungen

Service Provider

Basierend auf einem kundenzentrischen MVP für den Relaunch, hat sich Certeo voll und ganz auf die Entwicklung und das Testen von zusätzlichen Features konzentriert, während alle Prozesse, Daten und die Technologie dahinter in eigener Hand liegen.

 

“Das Denken nimmt uns als Business-Owner das Spryker-System nicht ab. Im Gegensatz zu dem, was andere E-Commerce-Lösungen versprechen, zwingt es zum Nachdenken, was wirklich relevant für den Kunden ist. Versetzt dann aber in die Lage, schnell zu überprüfen, ob wir richtig liegen” so Ketzler. Er schätze die neuen Möglichkeiten für sein Team ganz einfach neue Initiativen zu entwickeln und zu testen und somit das Kundenerlebnis schnell und flexibel voranzutreiben.